Cryptocurrency Exchange Bithumb startet einen zweiten Versuch eines Börsengangs

Der Betreiber des südkoreanischen Kryptogeldumtauschs Bithumb plant, das Unternehmen über einen Börsengang (IPO) an die Börse zu bringen, heißt es in lokalen Berichten. Um erfolgreich zu sein, muss Bithumb jedoch bestimmte Herausforderungen meistern, darunter Steuerfragen und Investitionsschutz.

Bithumb erwägt weiteren Börsengang

Dem heutigen Bericht zufolge hat Bithumb Korea das Kapitalmarktunternehmen Samsung Securities als börsennotierten Gastgeber ausgewählt und mit den für einen Börsengang notwendigen Entwicklungsarbeiten begonnen. Beamte in Südkorea interpretieren dies als einen bedeutenden Schritt in Richtung einer massenhaften Einführung des Umtauschs und digitaler Währungen.

Das Unternehmen Bitcoin Profit muss jedoch einige Probleme überwinden, insbesondere bei der Besteuerung von Kryptowährungen – ein Bereich, in dem Südkorea bisher Schwierigkeiten hatte. Die jüngsten Informationen des Finanzministers Hong Nam-ki forderten das Land auf, Gewinne aus digitalen Vermögenswerten zu besteuern, aber weitere Einzelheiten werden im Juli bekannt gegeben.

Aufgrund der unklaren Haltung zur Besteuerung und der Schwierigkeit, Kryptowährungen unter der derzeitigen Gesetzgebung zu definieren, sei Bithumb möglicherweise noch nicht voll qualifiziert, an die Öffentlichkeit zu gehen, sagte ein Regierungsbeamter. Er fügte hinzu, dass unternehmensinterne Probleme und Bewertungsprobleme ebenfalls Komplikationen verursachen könnten, falls die Börse tatsächlich einen Börsengang anstrebe.

Gegenwärtig ist Bithumb Holdings (früher bekannt als BTC Holding Company) mit einem Anteil von fast 75% der größte Aktionär der Plattform.

Dies wäre der zweite Versuch der Firma in den letzten Jahren, an die Börse zu gehen. Anfang 2019 unterzeichnete die Holdinggesellschaft BTHMB eine verbindliche Absichtserklärung mit einer anderen Holdinggesellschaft namens Blockchain Industries, die an den US-amerikanischen Freiverkehrsmärkten unter dem Ticker BCII öffentlich gehandelt wird. Dieser so genannte Reverse Merger ist ein unkonventioneller Weg, um noch schneller als bei einem regulären Börsengang an die Börse zu kommen.

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Bitmain versuchte einen Börsengang

Ein weiteres beliebtes Krypto-Währungsunternehmen, das bei einigen Gelegenheiten einen Börsengang anstrebte, ist Bitmain. Der jüngste Versuch des in Peking ansässigen Unternehmens, einen ASIC-Chip für den Bitcoin-Bergbau anzubieten, erfolgte Mitte 2009, da es für die zweite Jahreshälfte einen Börsengang plante.

Dies war zwar nicht der erste Börsengang des chinesischen Unternehmens, doch dieses Mal hatte es sein Geldbeschaffungsziel deutlich von 3 Milliarden Dollar auf 300 bis 500 Millionen Dollar gesenkt.

Interne Probleme verhinderten damals, dass Bitmain mit seinem Plan Erfolg hatte. Obwohl das Unternehmen immer noch mit Managementproblemen kämpft, hat es kürzlich ein neues Produkt auf den Markt gebracht, das helfen könnte, wenn es sich erneut für einen Börsengang entscheidet.